Moneyhouse akzeptiert Empfehlungen des EDÖB

13. Februar 2013

Im Au­gust 2012 hat­te «Die Nord­west­schweiz» pu­blik ge­macht, dass der Wirt­schafts­aus­kunfts­dienst Mo­ney­hou­se Pri­vat­adres­sen selbst dann ver­öf­fent­licht, wenn sie im Te­le­fon­buch ex­pli­zit ge­sperrt sind. Der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te er­wirk­te des­halb beim Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ei­ne Sper­rung des Diens­tes «Per­so­nen­su­che». Die su­per­pro­vi­so­ri­sche Ver­fü­gung wur­de zwei Wo­chen spä­ter wie­der auf­ge­ho­ben, nach­dem Mo­ney­hou­se ga­ran­tier­te, dass die Da­ten noch am glei­chen Ar­beits­tag ge­löscht wer­den, wenn je­mand dar­um er­sucht.

Ein hal­bes Jahr spä­ter ist das un­rühm­li­che Ka­pi­tel für den Wirt­schafts­aus­kunfts­dienst be­en­det: Ges­tern gab Mo­ney­hou­se be­kannt, dass es die Emp­feh­lun­gen des Eid­ge­nös­si­schen Da­ten­schüt­zers über den Um­gang mit Pri­vat­adres­sen über­nimmt und da­mit dem Schutz der Per­sön­lich­keits­rech­te ver­bes­sert. Mo­ney­hou­se ver­pflich­tet sich, le­dig­lich Adres­sen zu ver­öf­fent­li­chen, die be­reits öf­fent­lich zu­gäng­lich sind, sprich im Te­le­fon­buch ste­hen. Zu­dem muss die Adres­se um­ge­hend ge­löscht wer­den, wenn ei­ne Per­son dies ver­langt.

Der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te ver­langt von Mo­ney­hou­se über­dies mehr Trans­pa­renz bei den Da­ten­quel­len. Der Wirt­schafts­aus­kunfts­dienst legt des­halb auf der Web­site of­fen, wo­her er die Da­ten be­zieht. Dar­aus wird er­sicht­lich, dass Mo­ney­hou­se die Zu­sam­men­ar­beit mit dem Adress­händ­ler Scho­ber be­en­det hat, der be­reits zu­vor ver­schie­dent­lich für Schlag­zei­len ge­sorgt hat­te.

 

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